Stadtverband Münzenberg    
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Bericht

Münzenberger CDU-Neujahrsempfang stand ganz im Zeichen des geplanten Windparks

[12.01.14] Zu ihrem alljährlich stattfindenden Neujahrsempfang konnten die Münzenberger Christdemokraten neben der politischen Prominenz aus Stadt, Kreis und Land auch Gäste aus der Münzenberger Partnerstadt Ronneburg begrüßen (vgl. ges. Bericht). Hauptredner des Tages war der Bensheimer Bürgermeister, Thorsten Herrmann, der am Sonntag als Kandidat für das Landratsamt in der Wetterau antritt. Neben seinen Ausführungen über soziale Themen in der Wetterau, die seiner Meinung nach in der Vergangenheit viel zu kurz gekommen seien, sprach Herrmann auch den Ausbau des Breitbandnetzes in den Wetterauer Kommunen und die Unterbringung von Flüchtlingen im Wetteraukreis an. Bei allen Themen, mit denen er sich in den letzten Wochen im Wetteraukreis befasst habe, sei ihm immer wieder aufgefallen, dass man im Vorfeld nicht mit den Betroffenen gesprochen habe und sie immer vor vollendete Tatsachen gestellt habe. „Das ist das erste, was ich ändern will“ so Hermann. „Ich will mit den Menschen erst über ihre Probleme sprechen und dann gemeinsam mit ihnen eine tragfähige und bezahlbare Lösung finden“. Er wolle für die Bürger da sein und nicht umgekehrt, die Bürger für ihn. Begeistert nahmen die Gäste seinen Redebeitrag auf und belohnten den Landratskandidaten mit viel Applaus. Im Anschluss beantwortete Herrmann Anfragen zu aktuellen Themen.
Ein Münzenberger Bürger, sprach Herrmann auf ein brandheißes Thema an, das im Moment nicht nur die Münzenberger Bürger erhitzt. „Neben den acht 200 m hohen Windrädern um unsere mittelalterliche Burg sehen die Regionalplaner entlang eines Bergrückens von Münzenberg über Wölfersheim bis hinunter nach Bad Nauheim ein fast 900 Hektar großes Areal als „Windvorranggebiet“ vor, so der Bürger wörtlich. Diese Fläche schaffe Platz für 90 Windräder, erklärte er. Er wolle nun von dem CDU-Kandidaten wissen, wie er zu diesem Vorhaben stehe. Er, so Herrmann, sei grundsätzlich nicht gegen Windenergie, doch nur da, wo sie hinpasst. Um die Burg und inmitten der historisch geprägten Kulturlandschaft, dem Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet der Wetterau, der grünen Lunge am Rande des Rhein-Main-Gebietes, könne er sich diese riesigen Windräder nicht vorstellen. „Ich bin außerdem dagegen, dass der fruchtbare Boden der Wetterau für die Errichtung von Windrädern missbraucht wird“. Er verstehe auch nicht, warum man die Bürger hier nicht von Anfang an mit eingebunden und informiert habe. „Wo war denn da euer Landrat? Der sitzt doch im Regionalverband“ so Herrmann. Über solche Themen müsse doch vorher gesprochen und die Bürger beteiligt werden. Zudem könne es nicht sein, dass hier ein paar private Investoren, wie in Münzenberg, auf dem Rücken der Bürger viel Geld mit solchen Vorhaben verdienen und die anderen das Nachsehen hätten. „Als Landrat werde ich mich diesem Thema annehmen und mit den Bürgern und den Investoren reden, um eine Lösung zu finden, die für alle akzeptabel ist“. Die könne jedoch nicht zu Lasten der Bürger gehen, so Herrmann. Auch bei diesem Thema vermisse er wieder die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, die Wertschätzung der Menschen im Wetteraukreis, so Herrmann abschließen.
CDU-Vorsitzender Reuhl bedankte sich bei dem Gastredner und wünschte ihm viel Erfolg bei der Wahl am Sonntag. Er forderte die Mitglieder und Gäste auf, noch eifrig Werbung für Herrmann zu machen. Er, so Reuhl, sei sicher, dass man mit Thorsten Herrmann den richtigen Mann für das Amt des Landrates ausgewählt habe, einen Mann, der nicht nur kompetent, sondern auch fair im Umgang mit Menschen sei und bat alle seine Wahl zu unterstützen.




Auf dem Bild sind zu sehen von l.n.r.: Landtagsabgeordneter Klaus Dietz, Münzenbergs Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß, Krimhild Leutloff, Bürgermeisterin von Ronneburg, CDU-Vorsitzender Heinz Reuhl, Thorsten Herrmann, CDU-Landratskandidat, Jutta Heck, Fraktionsvorsitzende der CDU von Münzenberg, Oswin Veith, Bundestagsabgeordneter des Wetteraukreises.




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