Stadtverband Münzenberg    
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Bericht

Interkommunale Zusammenarbeit ist ein wichtiges Zukunftsthema

[] In Zeiten knapper Kassen gewinnt das Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“ immer mehr an Gewicht. Die überwiegende Mehrheit der Städte und Kommunen in Hessen sind unter dem Schutzschirm des Landes. Zum Unmut der Bürgerinnen und Bürger müssen sie die Grund- und Gewerbesteuern drastisch erhöhen, um die laufenden Kosten zu decken. Freiwillige Leistungen werden vielerorts gestrichen oder zumindest reduziert.
Hier bietet sich den Städten und Gemeinden durch die interkommunale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen eine Chance, um Geld und Personal einzusparen. Wie das gehen kann, erläuterte letzte Woche in einer gut besuchten Abendveranstaltung von SPD- und CDU-Fraktion, Konrad Dörner, Rechtsanwalt aus Bad Nauheim, Dozent beim Hessischen Verwaltungsschulverbund ehemaliger, langjähriger Kämmerer seiner Heimatstadt Bad Nauheim. Mittels einer gut aufgebauten Power Präsentation erläuterte er den Kommunalpolitikern aller Fraktionen im Münzenberger Stadtparlament sowie politisch interessierten Gästen anhand vieler Beispiele, wie die Zusammenarbeit gestaltet werden kann. „Jede Kommune hat genügend Potenzial für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit“, so Dörner.
Interessant war bei Dörners Ausführungen, dass sich nicht nur Kommunen, sondern mittlerweile auch Kreise zusammengeschlossen haben, bestes Beispiel ist hierfür der Bereich Tourismus. „Denkbar sind viele Möglichkeiten des Zusammenschlusses,“ so Dörner, „wie z.B. Bauhof, Personalabrechnung, Stadtkasse, Buchhaltung, Facility-Management und der IT-Bereich.“
Auch die Stadt Münzenberg ist in den letzten Jahren mit mehreren Nachbargemeinden Verbindungen interkommunaler Zusammenarbeit eingegangen, wie z.B. bei der Gründung eines gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirk und eine Gemeinschaftskasse. Kreisweit ist sie u.a. dem Atemschutzgeräteverbund der Feuerwehren beigetreten.
Im Moment prüft das Münzenberger Stadtparlament mit Hilfe des Ausschusses für soziale und kulturelle Angelegenheiten, ob sie in Sachen Tourismus gemeinsame Sache mit dem Wetteraukreis machen soll. Angeregt durch den informativen und interessanten Vortrag von Herrn Dörner, wird sich das Münzenberger Parlament auch in Zukunft mit dem Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“ befassen, denn eines wurde bei dieser Veranstaltung deutlich, mit dem erfolgreichen Einsatz der Interkommunalen Zusammenarbeit können die Kommunen freier agieren und sich mehr auf ihre wertschöpfenden Tätigkeiten fokussieren.







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