Stadtverband Münzenberg    
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Bericht

TOUR DE MÜNZENBERG IM STADTTEIL OBER HÖRGERN STARK BESUCHT
Die örtlichen Belange haben bei der Bevölkerung einen hohen Stellenwert

[] Zum abschließenden Termin seines Sommerprogrammes unter dem Motto „FIT FÜR MÜNZENBERG!“ hatte der CDU-Stadtverband Münzenberg zu seiner TOUR in den kleinsten Stadtteil nach Ober Hörgern eingeladen. Mit nahezu 40 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht.
Pünktlich nachdem die Glocken der Evangelischen Kirche um 16.00 Uhr den Sonntag eingeläutet hatten, konnte der Vorsitzende Heinz REUHL am Platz unter der Linde die zahlreichen Besucher herzlich begrüßen. Die Federführung des Programmes wurde Lothar DÜRINGER, dem dienstältesten Ortsvorsteher in der Stadt Münzenberg übertragen, der gemeinsam mit Bürgermeister Hans Jürgen ZEISS zu den anstehenden Themen Stellung bezog.
Zunächst wurden ausführliche Informationen zu der wenig, bekannten Salzquelle, welche sich „Am Riedberg“ südlich der biologischen Kläranlage befindet, gegeben. Ortsvorsteher Düringer hatte den geschichtlichen Werdegang eindrucksvoll recherchiert, wonach sich bereits 5.000 vor Christi die ersten Menschen angesiedelten hatten u.a lebten auf dem Riedberg schon die Bandkeramiker, die ersten Bauern, die dort sesshaft wurden. Auch die Kelten bevorzugten diese Siedlungsstätte u.a. wegen der dort vorhandenen Salzhaltigen Quellen. Hier befindet sich auch heute noch eine mit Klinkersteinen gefasste Quelle. Sie führt Wasser mit einem Salzgehalt von 5,88 mg Chlorid, dem höchsten Salzgehalt der ganzen Umgebung. Leider ist der Abfluss mittels eines Grabens zur Wetter nicht mehr gewährleistet, wodurch die Umgebung um diese Quelle weitestgehend versumpft ist. Dies wurde auch von einem Ober Hörgerner Bürger bemängelt, der das dortige Grünland mit seinen Rindern nur noch bedingt als Weideland nutzen kann und dafür plädierte den Graben zur Wetter wieder Instand zu setzen. Er hat sich diesbezüglich auch bereits mit den zuständigen Naturschutzbehörden in Verbindung gesetzt. Der Ortsbeirat Ober Hörgern wird in Abstimmung mit der Stadt Münzenberg nach einer Möglichkeit zu suchen, die Quelle als wertvolles Kleinod freizulegen und der Bevölkerung möglichst wieder zugänglich zu machen.
Anschließend wurde der Sportplatz besucht, wo es eine Bauvoranfrage zur Errichtung einer Fluchtlichtanlage des TFV Ober Hörgern gibt. Der Vorsitzende des TFV , Swen LAWALL erläuterte gemeinsam mit seinem Team das Vorhaben, wonach man gerne zwei Flutlichtmasten auf der Rasenfläche vor dem Spielfeld errichten möchte, um dort in den Herbst-/Wintermonaten seinen Trainingsbetrieb abhalten zu können. Aktuell nutzt man zwar die Möglichkeit auf dem Hartplatz in Gambach, jedoch gibt es hier immer wieder Kapazitätsengpässe , wenn beispielsweise Rundenspiele der Jugendmannschaften dort ausgetragen werden, die Priorität haben und dann kein Trainingsbetrieb stattfinden kann. Man hat sich bereits umfangreich über die geplante Maßnahme bei Nachbar-Vereinen informiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass dies zu überschaubaren Kosten realisierbar sein sollte, wobei ein relativ hoher Eigenanteil durch Vereinsmitglieder bei der Durchführung der Baumaßnahme positiv zu Buche schlagen würde. Bgm. Zeiß findet die Idee des TFV interessant, weist jedoch darauf hin, dass es wahrscheinlich erforderlich sein wird wegen des angrenzenden Vogel –und Auenschutzgebietes vorab ein Gutachten erstellen zu lassen.
Eine weitere Station der TOUR war der Besuch des geplanten Neubaugebietes am Ende der Gambacher Straße „In den Kappesgärten“. Entgegen des ursprünglichen Planes mit maximal 6 Bauplätzen, hat man sich seitens der Stadt entschieden das Neubaugebiet auf 11 Bauplätze aufzustocken mit dem Ziel eine Rundum-Erschließung plus Wendehammer zu schaffen. Bgm. Zeiß informierte die Teilnehmer, dass die Stadt mittlerweile die betroffenen drei Landbesitzer notariell hat anschreiben lassen und bereits 2 Eigner ihr OK gegeben haben. Mit dem 3.Eigner laufen derzeit noch Verhandlungen. In der weiteren Vorgehensweise wies Bgm. Zeiß daraufhin, dass bereits mit zwei potentiellen Vertragspartnern konkrete Vorgespräche geführt wurden und die Stadt zunächst alle Betroffenen Ländereien aufkaufen wird, bevor eine Durchführungsgesellschaft mit der Erstellung des Bebauungsplanes tätig werden kann. Vom zeitlichen Ablauf ist somit damit zu rechnen, davonausgehend, dass alle notwendigen Maßnahmen reibungslos von Statten gehen, dass in 1 ½ bis 2 Jahren mit der Bebauung der Plätze begonnen werden kann. Gesprochen wurde auch mit unmittelbaren Anliegern, wo für eine Erhaltung des Grass Weges z.B. als Versorgungszufahrt plädiert wurde, ebenso wie für eine adäquate infrastrukturelle Voraussetzung für den zu erwartenden Baustellenverkehr.
Zum Abschluss wurde das Oktoberfest im “De Gadde“ besucht und noch lebhaft über die gewonnen Eindrücke der Tour mit den Kommunalpolitikern diskutiert.
CDU-Stadtverband Münzenberg
Der Vorstand




Teilnehmer bei der Diskussion des geplanten Neubaugebietes „In den Kappesgärten“




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