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Bericht

Berlin ist immer eine Reise wert
(StS) Die diesjährige Bildungsreise der CDU- Münzenberg führte die Mitglieder und Freunde des Stadtverbandes vom 27. bis 30. Mai 2010 in die deutsche Bundeshauptstadt.

[30.05.10] Hier wurde den knapp 30 Reiseteilnehmern ein buntes Programm bei herrlichem Wetter geboten.

Nach der Ankunft per Flugzeug oder ICE im erst kürzlich neu eröffneten Leonardo Hotel im Stadtteil Charlottenburg konnte man sich während der Sightseeing City Tour im Bus einen ersten Eindruck der Dimensionen und einen Überblick über die Stadt mit ihren vielen Gesichtern verschaffen.
Die Fahrt führte durch das westliche Zentrum mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, dem legendären Kurfürsten-Damm und dem KaDeWe, weiter durch das Botschaftenviertel, vorbei an der Siegessäule zur Berlins „Neuen Mitte“. Hier sah man die Regierungsbauten, das Reichstagsgebäude mit seiner gläsernen Kuppel aber auch den Potsdamer Platz, der von den Sony- und Debis-Gebäuden flankiert wird, wo man eine kurze Pause einlegte. Weiter ging die Tour durch den ehemaligen Ostteil zum Brandenburger Tor vorbei zur Straße Unter den Linden, die von den wieder errichteten Prachtbauten der Hohenzollern gesäumt ist. Einen Eindruck des historischen Berlins gewann man am Checkpoint Charly, im Nikolaiviertel, am Gendarmenmarkt und auf der Museumsinsel mit dem Pergamonmuseum, was Ziel des nächsten Morgens war.

Nach dem überaus reichlichen Frühstück lauschte man gespannt dem Museumsführer zu, der die Antikensammlung sehr faszinierend erläuterte.

Nach der Mittagspause stand ein weiteres Highlight auf der Agenda, der Besuch des Reichstags. Hier konnte man Politik fast live und zum Anfassen im Deutschen Bundestag erleben. Eine Gesprächsrunde mit Frau Lorenz – einer Mitarbeiterin unserer Bundestagsabgeordneten Lucia Puttrich – gab Aufschluss über wichtige Details einer Sitzungswoche von Frau Puttrich. Anschließend konnten die Reiseteilnehmer ausgiebig die gläserne Kuppel des Reichstagsgebäudes, gestaltet vom Architekten Norman Foster, besichtigen.
Am Samstag ging die Reise dann bei herrlichem Sonnenschein nach Potsdam zur Wannseerundfahrt. In zwei Stunden fuhr das Schiff über sieben Seen, vorbei an Märchen-Villen, dem Park Babelsberg in Richtung Teltow-Kanal und passierte den Griebnitzsee, das legendäre Strandbad und die Glienickerbrücke, dessen Mitte die damalige Ost-West-Grenze darstellte. Hier eröffnete sich noch einmal ein wunderschöner Blick auf die Silhouette der Schiffbauergasse mit dem Potsdamer Theater.

Am letzten Tag konnte man noch das Schloss Charlottenburg, die größte Hohenzollernresidenz Berlins erleben, das nach der außergewöhnlichen Königin Sophie Charlotte benannt wurde. Die wiederum sehr beeindruckende Führung ging durch das Schloss, den barokken und den königlichen Garten, bis hin zur Familiengruft. Dort konnte man schon beobachten, wie sich der Himmel langsam zuzog, bis er letztendlich dicke Tränen vergaß, als die Münzenberger wieder die Heimreise antreten mussten.

„Eine sehr gelungene Reise, ein Hochgenuss folgte dem nächsten auf sehr entspannte und erholsame Weise“, so bedankte sich der erste Vorsitzende Heinz Reuhl bei den Reiseleitern Michael Färber und Stefanie Schöddert und verabschiedete sich sogleich von der Bundeshauptstadt.







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