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Bericht

TAGESFAHRT ENTLANG DER „DEUTSCHEN WEINSTRASSE
Am Samstag, dem 18.Juni 2016 startete die CDU-Münzenberg mit einem vollbesetzten Bus zur ihrer diesjährigen Tagesfahrt entlang der „Deutschen Weinstraße“.

[] Über die A 5 wurde am Viernheimer Kreuz das Hessenland verlassen mit einem kurzen Abstecher im dortigen 3-Länder-Eck nach Baden Württemberg, ehe man nach Überquerung des Rheins das Bundesland Rheinland –Pfalz erreichte. Schon am guten gefüllten Vater Rhein und den teilweise stark unter Wasser-stehend –Gemüse und Frühkartoffelfeldern in der Pfalz bei Frankenthal, konnte man die stellenweise dramatischen Auswirkungen der starken Niederschläge in den letzten Wochen sehen.
Mit Bad Dürkheim erreichte man das erste Ziel und die vielen Weingärten machten ihrem Namen als Toskana in Deutschland, wie über die Region im Reiseführer bezeichnet wird, alle Ehre. Mit bis zu 2.000 Sonnenstunden im Jahr hat diese Region einen besonderen Stellenwert für den Deutschen Weinbau, geschützt vom Pfälzerwald im Westen und vom Rhein im Osten. So verwundert nicht, dass schon Römer und Reben sich hier bereits vor Jahrtausenden wohlfühlten. Nicht nur der gute Wein prägte diese Landschaft, sondern auch die vielen geschichtsträchtigen Orte und Ereignisse, welche in unzähligen kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen sind. Allerdings war der Wetterbericht sehr durchwachsen und gar mancher Schauer zwang die Reisegruppe das von Reiseleiter Jens Thebes gut vorbereiteten Programm anzupassen bzw. abzuändern, was jedoch der guten Laune erfreulicherweise keinen Abtrag getan hat.
Auf dem Parkplatz unweit des Bad Dürkheimer Riesenfasses wurde zunächst einmal gut und deftig gefrühstückt (WECK und WORSCHT usw.). Anschließend ging’s aufgeteilt in zwei Gruppen zum geführten Rundgang durch den schönen Kurpark und die Altstadt, die trotz starker Zerstörung während des 2.Weltkriegs wieder eindrucksvoll aufgebaut wurde.
Anschließend wartete im malerischen Weindorf Ungstein im Weingut Wolf die obligate Weinprobe auf unsere Reisegesellschaft, wo im wunderbar dekorierten Weinkeller einige leckere Tropfen verköstigt wurden. Gestartet wurde – wie könnte es anders sein – mit einem Riesling, ehe man sich mit grauem und weißem Burgunder vertraut machte Abschließend wurden dann auch noch Spätburgunder, Cabernet Sauvignon & Merlot und ein Rotwein-Cuvee probiert und das vom Kellermeister eingefordert Urteil, welcher Wein den wohl am besten mundete brachte Pluspunkte für alle probierten Geschmacksrichtungen.
Das leckere Mittagessen wurde im Bad Dürkeimer Riesenfass eingenommen und viele hatten sich für den - nicht nur seit Alt Bundeskanzler Helmut Kohl- legendären Pfälzer Saumagen entschieden – und waren bestens zufrieden.
Das Riesenfass gilt als das originellste und größte Denkmal des deutschen Weines und wurde im Frühjahr 1934 von dem Winzer und Küfermeister Fritz Keller auf dem weitläufigen Areal des Wurstmarktgeländes, seiner Heimatstadt Bad Dürkheim errichtet und ist inzwischen das weltbekannt größte Riesenfass. Mehr als 200 Kubikmeter Tannenholz aus dem Schwarzwald wurden herangeschafft und verarbeitet. Es hat einen Durchmesser von 13,5 Metern und eine Rauminhalt von 1.7 Millionen Litern. Im Gegensatz zu dem etwas kleineren Riesenfass im Heidelberger Schloss war das Fass in Bad Dürkheim allerdings nie mit Wein gefüllt, sondern dient als historisches Monument für den Weinbau und bietet eine Gastronomie auf zwei Etagen für ca. 150 Gäste Platz.
Nicht weniger geschichtsträchtig ist auch das umliegende Gelände wo in jedem Jahr im September das größte Weinfest der Welt „ der Dürkheimer Wurstmarkt“ abgehalten wird und in 2016 feiert man den 600.Geburtstag.
Wetterbedingt musste man schweren Herzen die Besichtigung des Hambacher Schlosses unweit von Neustadt an der Weinstraße absagen. Dadurch musste man auf „eine kleine Nachhilfe /Wiederauffrischungs Stunde“ der Deutschen Geschichte verzichten und konnte die Schlossanlage oberhalb des Ortsteils Hambach lediglich aus dem Reisebus begutachten. Seit im Mai 1832 hier zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Kastanienberg wehte, gilt das Hambacher Schloss als Wiege der Deutschen Demokratie
Als letzter Programmpunkt stand die Fahrt nach Edenkoben mit Sesselbahnfahrt vom Schloss Ludwigshöhe zur Rietburg (550 m.ü.M ) zur Aussichtsterrasse der Deutschen Weinstraße auf dem Programm. Auch hier hatte der Wettergott leider wenig Einsehen mit unsere Reisegruppe und bescherte vielen Teilnehmern nochmals eine kostenlose, unfreiwillige Dusche während der Fahrt mit der Sesselbahn.
Trotz allem konnte dies die gute Stimmung der Reisegruppe nicht verderben und nach einer staufreien Rückfahrt traf man wieder wohlbehalten in Münzenberg ein. Mit herzlichen Dankesworten an alle Gäste, den Busfahrer Wolfram und das Organisationsteam wünschte Reiseleiter Jens Thebes einen guten Nachhauseweg, verbunden mit dem Wunsch auf ein Neues im nächsten Jahr.
CDU-Stadtverband Münzenberg
Heinz Reuhl
Im Juni 2016







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